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Schulgemeinde Kreuzlingen, Pestalozzistrasse 15, 8280 Kreuzlingen

Telefonnr.

071 677 10 00

Budget Primarschulgemeinde 2027

Kommentar


Aufteilung des operativen Aufwandes – alle Zahlen in TCHF

Der operative Aufwand beträgt CHF 38.1 Mio. und liegt damit CHF 1.3 Mio. über dem Vorjahresbudget von CHF 36.8 Mio.Der Personalaufwand bildet mit CHF 26.5 Mio. bzw. 69% die grösste Aufwandposition. Auf den Sach- und übrigen Aufwand entfallen CHF 4.5 Mio., auf den Transferaufwand CHF 4.3 Mio., auf die Abschreibungen CHF 1.9 Mio. und auf den Finanzaufwand CHF 0.3 Mio. Die internen Verrechnungen betragen CHF 0.7 Mio.

Das Budget 2027 sieht einen Ertragsüberschuss von 697 TCHF vor. Im Vorjahresbudget 2026 war ein Ertragsüberschuss von 196 TCHF veranschlagt.


Der operative Ertrag erhöht sich gegenüber dem Budget 2026 um CHF 1.8 Mio. auf CHF 38.7 Mio. Gleichzeitig steigt der operative Aufwand um CHF 1.3 Mio. auf CHF 38.1 Mio. Der stärkere Ertragszuwachs führt damit zu einer weiteren Verbesserung des operativen Ergebnisses auf CHF 0.6 Mio. Zusammen mit dem ausserordentlichen Ergebnis von 105 TCHF resultiert ein Gesamtergebnis von 697 TCHF.

Getragen wird die positive Entwicklung insbesondere von den höheren Steuererträgen und der tieferen Belastung durch den kantonalen Finanzausgleich. Auf der Aufwandseite stehen dem vor allem höhere Personalaufwendungen sowie deutlich steigende Abschreibungen gegenüber.

Gestufter Erfolgsausweis


Die nachstehende Tabelle nennt Positionen, die im Budgetvergleich des operativen Erfolges wesentliche Abweichungen aufzeigen.

Betrieblicher Aufwand


Personalaufwand

Generelle Anpassungen

Der Personalaufwand beträgt CHF 26.5 Mio. und entspricht rund 69% des operativen Gesamtaufwandes. Gegenüber dem Budget 2026 erhöht er sich um rund CHF 1.1 Mio.


Den budgetierten Lohnkosten liegt die kantonale Annahme eines generellen Teuerungsausgleichs von 0.2% zugrunde. Ebenfalls berücksichtigt sind die kantonal geregelten Stufenanstiege bei den Lehrpersonen sowie die individuellen Lohnentwicklungen bei den übrigen Mitarbeitenden.


Die Zunahme ist insbesondere auf die Entwicklung der Klassenzahlen, zusätzliche Ressourcen im Förderbereich sowie die Anpassung der Verwaltungsstrukturen zurückzuführen. Die im Schuljahr 2026/27 eröffneten Klassen wirken sich erstmals ganzjährig aus. Gleichzeitig sind im Budget die für das Schuljahr 2027/28 voraussichtlich benötigten zusätzlichen Klassengefässe berücksichtigt.


Kindergarten

Im Schuljahr 2027/28 wird die Zahl der Kindergartenkinder gegenüber dem laufenden Schuljahr voraussichtlich von 399 auf rund 378 zurückgehen. Für die kommenden Jahre rechnen wir zunächst mit einer Stabilisierung bei rund 370 bis 380 Kindern. Ab 2031 zeigen die Prognosen wieder steigende Kinderzahlen.


Der Unterstützungsbedarf bleibt weiterhin hoch. Bei integrativen Beschulungen sind ergänzende Ressourcen für Klassenassistenzen vorgesehen, da die kantonalen Unterstützungsleistungen zurückhaltender bemessen werden. Damit können anspruchsvolle Situationen gezielt aufgefangen werden.


Vorschulische Sprachstandserfassung

Die Schulgemeinden sind gesetzlich verpflichtet, eineinhalb Jahre vor dem Die vorschulische Sprachförderung wird weiterhin in Zusammenarbeit mit externen Leistungspartnern umgesetzt. Für 2027 gehen wir von rund 65 Kindern mit Deutschförderbedarf aus. Der Kanton vergütet für die geförderten Kinder und Betreuungsplätze entsprechende Pauschalen.


Primarschule

Für das Schuljahr 2027/28 rechnen wir auf der Primarstufe mit 1190 Schülerinnen und Schülern. Gegenüber dem laufenden Schuljahr entspricht dies nochmals einem leichten Anstieg. Für 2028/29 erwarten wir den vorläufigen Höchststand; danach bewegen sich die Schülerzahlen gemäss aktueller Prognose weiterhin auf hohem Niveau.

Im Schuljahr 2026/27 haben wir in den Schulzentren Seetal und Wehrli zwei zusätzliche Klassen eröffnet. Auch im kommenden Schuljahr werden wir weitere Klassengefässe benötigen. Trotz insgesamt weitgehend stabiler Schülerzahlen kann zusätzlicher Klassenbedarf entstehen, da sich die Kinder nicht gleichmässig auf die einzelnen Jahrgänge und Schulzentren verteilen. Deshalb prüfen wir die Klassenorganisation laufend anhand der effektiven Schülerzahlen und Klassengrössen. Wo es die Zusammensetzung der Jahrgänge zulässt, können auch alternative Klassenzusammensetzungen innerhalb der Stufe geprüft werden.


Mit durchschnittlichen Klassengrössen von rund 18 Schülerinnen und Schülern werden Rahmenbedingungen geschaffen, die der zunehmend heterogenen Zusammensetzung der Schülerschaft Rechnung tragen. Unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen und Unterstützungsbedürfnisse erfordern einen gezielten Einsatz der vorhandenen personellen Ressourcen.

Im Förderbereich bleibt der Bedarf hoch. Trotz der bereits erfolgten Personalaufstockung bei der Logopädie besteht dort erneut eine längere Warteliste. Um zeitnahe Therapien zu gewährleisten, ist eine weitere Erhöhung der Stellendotation um 50 Stellenprozente vorgesehen. Die Stellendotation in der Psychomotorik beträgt ab dem Schuljahr 2026/27 wieder 100%.


Aktuell werden auf der Primarschulstufe 17 Schülerinnen und Schüler integrativ beschult. Für die entsprechenden Lohnkosten sind im Budget 2027 650 TCHF vorgesehen. Gleichzeitig werden kantonale Unterstützungsbeiträge für ergänzende Begleitmassnahmen zurückhaltender bemessen. Zur Deckung des ausgewiesenen Unterstützungsbedarfs sind deshalb zusätzliche Mittel berücksichtigt.


Tagesbetreuung

Die Personalkosten in der Tagesbetreuung steigen gegenüber dem Vorjahr. Hauptursache ist die weiterhin hohe Auslastung des Mittagsmoduls, die entsprechende personelle Ressourcen erfordert.


Schulverwaltung

Die Anforderungen an die Verwaltung sind mit der gewachsenen Organisation, der höheren Anzahl Mitarbeitende und den zunehmend komplexen Aufgaben deutlich gestiegen. Seit 2019 hat der Personalbestand um rund 20% zugenommen. Primar- und Sekundarschulgemeinde beschäftigen heute zusammen rund 500 Mitarbeitende.


Die Behörde hat deshalb die Weiterentwicklung der Verwaltungsstrukturen als Legislaturziel definiert. Wir streben eine professionelle, effiziente und langfristig tragfähige Organisation an.


Ein Schwerpunkt liegt im Aufbau eines eigenständigen HR-Bereichs. Rekrutierungen, arbeitsrechtliche Fragestellungen, Personalentwicklung, betriebliches Gesundheitsmanagement und anspruchsvollere Personalsituationen erfordern entsprechende Fachkompetenz und ausreichende Ressourcen.


Nach einer umfassenden Prozess- und Organisationsanalyse mit externer fachlicher Begleitung ist im Budget eine Erhöhung der Stellendotation im Bereich HR und Finanzen um insgesamt 140 Stellenprozente für Primar- und Sekundarschule vorgesehen. Damit werden einerseits die notwendigen HR-Ressourcen geschaffen und andererseits Kapazitäten kompensiert, die mit der vorgesehenen Gesamtleitung Verwaltung aus der heutigen Finanzfunktion in übergeordnete Führungsaufgaben verlagert werden.


Informatik

Die Digitalisierung und die Anforderungen an einen zuverlässigen technischen Betrieb nehmen weiter zu. Die in den vergangenen Jahren vorgenommene Professionalisierung des technischen und des pädagogischen IT-Bereichs hat sich bewährt.


Für 2027 ist vorgesehen, das Pensum des Medienpädagogen um 10 Stellenprozente auf 60% zu erhöhen. Zu seinen Aufgaben gehören insbesondere die Schulung und die Unterstützung der Lehrpersonen im Umgang mit digitalen Anwendungen, die Bereitstellung und die Aufbereitung von Lerninhalten sowie die Sensibilisierung und die Begleitung in Fragen des Datenschutzes und der Elternbildung.



Sach- und übriger Aufwand

Der Sach- und übrige Aufwand beträgt CHF 4.5 Mio. und entspricht 12% des operativen Aufwandes. Gegenüber dem Vorjahresbudget steigt dieser Kostenblock um rund CHF 0.3 Mio.


Die Zunahme ist insbesondere auf bauliche Unterhaltsmassnahmen sowie gezielte Anschaffungen im Bereich Hitzeschutz zurückzuführen.



Material- und Warenaufwand

Die Ansätze für Lehr- und Schulmaterial wurden der Preis- und der Schülerentwicklung angepasst. Auf der Primarstufe sind für Lehrmittel 130 TCHF, für elektronische Lehrmittel 24 TCHF und für Schulmaterial 270 TCHF vorgesehen.


Nicht aktivierbare Anlagen

Für das kommende Jahr sind Anschaffungen von 436 TCHF vorgesehen (Vorjahr: 345 TCHF). Davon entfallen 204 TCHF auf Raumausstattungen, 70 TCHF auf Geräte und 105 TCHF auf Hardware.


Neben den regulären Ersatzbeschaffungen sind gezielte Ergänzungen des Schulmobiliars in den Schulzentren Bernegg, Schreiber und Wehrli vorgesehen. 


In den Raumausstattungen ausserordentlich enthalten sind zudem 90 TCHF für Hitzeschutzmassnahmen. Eine flächendeckende Nachrüstung sämtlicher Schulräume ist nicht vorgesehen. Vielmehr sollen besonders sonnenexponierte Klassenzimmer und Büroräume bedarfsgerecht ausgestattet werden. Bei den Neubauten wird der sommerliche Wärmeschutz bereits im Gebäudekonzept berücksichtigt.


Ver- und Entsorgung Liegenschaften

Die Ver- und Entsorgungskosten für Strom, Heizung, Wasser und Abfall bleiben mit 436 TCHF nahezu unverändert auf tiefem Niveau (Vorjahr: 455 TCHF).


Dienstleistungen und Honorare

Die Kosten für externe Berater, Honorare und Dienstleistungen belaufen sich im Budget 2027 auf 714 TCHF (Vorjahr: 624 TCHF). Sie gliedern sich wie folgt:


Dienstleistungen: 113 TCHF
Davon entfallen 62 TCHF auf den Schülertransport. Darin enthalten sind die Transporte zum Naturkindergarten sowie die angepassten Tarife für die Nutzung des Stadtbusses durch Schulklassen. Weitere Aufwendungen entstehen für Telefonie und Internet, Porti und Betreibungskosten sowie kleinere Fremdvergaben im Bereich Reinigung und Unterhalt.


Honorare für externe Berater und Fachexperten: 365 TCHF

Die grössten Positionen sind:

  • Anbieter von Deutschförderplätzen im Rahmen der vorschulischen Sprachförderung: 143 TCHF
  • Rechtsberatung: 50 TCHF
  • Coaching und Begleitung der neuen Schulleitung im Schulzentrum Bernegg: 40 TCHF
  • Begleitung durch das Staatsarchiv Thurgau im Zusammenhang mit der Einführung der digitalen Archivierung: 16 TCHF
  • Musisches Projekt während der Bauzeit im Schulzentrum Wehrli in Zusammenarbeit mit der Musikschule Kreuzlingen: 15 TCHF
  • Begleitung des Bläserprojekts durch die Jugendmusik Kreuzlingen
  • Projekt «Drehscheibe» in Kooperation mit Sportnetz und der Stadt: 15 TCHF
  • Weitere Aufwendungen für Dolmetscherdienste sowie die begleitete Revision durch die OBT Treuhand AG


Informatik-Nutzungsaufwand: 145 TCHF (Vorjahr: 156 TCHF)
Der Informatik-Nutzungsaufwand umfasst insbesondere Microsoft-365-Lizenzen, das ERP-System mit Finanzbuchhaltung sowie verschiedene Fachapplikationen und IT-Verwaltungslösungen. Ebenfalls enthalten sind unter anderem Kosten für Internetfilter, Geräte- und Systemverwaltung sowie weitere schulische und administrative Anwendungen. Trotz der fortschreitenden Digitalisierung liegt der budgetierte Aufwand leicht unter dem Vorjahreswert.


Sachversicherungen: 69 TCHF (Vorjahr: 64 TCHF)
Eine marginale Erhöhung ergibt sich bei den Gebäudeversicherungen infolge Neuschätzung und einer Tarifanpassung bei der Gebäudezusatzversicherung.

Baulicher und betrieblicher Unterhalt

Der Kostenvoranschlag für den baulichen und betrieblichen Unterhalt beläuft sich auf 898 TCHF (Vorjahr: 725 TCHF).


Neben den wiederkehrenden Aufwendungen für den allgemeinen Gebäudeunterhalt sowie die Baum- und Rasenpflege sind verschiedene grössere Einzelmassnahmen vorgesehen. Dazu gehören unter anderem:


SZ Seetal

Absturzsicherung 50 TCHF 


SZ Schreiber

  • Schmutzschleuse 15 TCHF
  • Fertigstellung der Gebäudeautomation 85 TCHF
  • Erneuerung des Vordachs der Turnhalle 30 TCHF
  • Kamera beim Blauen Platz 12 TCHF 

Kindergarten Paulisgut

Aufhebung des DaZ-Zimmers im Untergeschoss zugunsten einer oberirdischen Lösung 75TCHF 


SZ Bernegg

  • Umnutzung der Hauswartwohnung zum Förderzentrum 50 TCHF
  • Anpassung des Geräteraums 15 TCHF 

Schulareale

  • Erneuerung des Fallschutzes auf den Spielplätzen
  • Ballfangzaun beim Hort Bachweg 15 TCHF
  • Entwässerungsrinne beim Torggel 35 TCHF 

Für den späteren Rückbau der temporären Schulpavillons sind zudem wiederum Rückstellungen von 60 TCHF vorgesehen.


Mieten, Leasing, Pachten, Benützungsgebühren

Die budgetierten Gesamtkosten belaufen sich auf 314 TCHF (Vorjahr: 364 TCHF).


Mietkosten: 168 TCHF (Vorjahr: 166 TCHF)
Der Raumbedarf der Primarschule umfasst neben Klassen- und Gruppenräumen zunehmend auch Turnhallen. Mehrere Kindergartenabteilungen und Primarschulklassen nutzen deshalb Turnhallen der Sekundarschulgemeinde. Ebenfalls enthalten sind die Fremdmieten für den Hort Schreiber mit 66 TCHF sowie die Psychomotorik-Räumlichkeiten im Haus Weill mit 9 TCHF. Der Mietvertrag für das Haus Weill konnte verlängert werden und läuft voraussichtlich bis Ende 2027. Hinzu kommen Mietkosten für die Glasfaserkabel von Energie Kreuzlingen von 15 TCHF pro Jahr.


Leasingkosten: 104 TCHF (Vorjahr: 167 TCHF)
Die Umstellung vom Leasing auf den Kauf der Schülergeräte widerspiegelt sich in den deutlich sinkenden Leasingkosten. Weiterhin geleast werden die Hardware für die Lehrpersonen sowie die Kopier- und Druckgeräte.


Spesenentschädigungen

Nebst Reisekosten und Spesen für Weiterbildungsveranstaltungen umfasst dieser Kostenbereich insbesondere Exkursionen, Schulreisen, Sommer- und Winterlager sowie Aktivitäten im Rahmen von Projektwochen und weiteren Schulveranstaltungen.


Insgesamt sind dafür 343 TCHF budgetiert und damit etwas mehr als im Vorjahr mit 323 TCHF. Die Zunahme steht insbesondere im Zusammenhang mit den weiterhin hohen Schülerzahlen sowie der gestiegenen Zahl der Mitarbeitenden.


Diese Aufwendungen schaffen für Schülerinnen und Schüler wichtige ausserschulische Lern- und Erfahrungsräume und bieten den Mitarbeitenden im Rahmen von Weiterbildungsveranstaltungen zugleich Raum für persönlichen Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit.



Abschreibungen

Der Abschreibungsaufwand steigt auf rund CHF 1.9 Mio. und damit um rund CHF 0.5 Mio. gegenüber dem Vorjahr.


Der zusätzliche Abschreibungsbedarf steht in direktem Zusammenhang mit der hohen Investitionstätigkeit: Fertigstellung des Erweiterungsbaus im Schulzentrum Seetal, Sanierung der Flachdächer im Schulzentrum Bernegg sowie Entfeuchtungsmassnahmen und Instandstellung der Dachgauben im Schulhaus Emmishofen.


Mit der Fertigstellung weiterer Grossprojekte wird der Abschreibungsbedarf in den kommenden Jahren nochmals zunehmen. Gemäss Finanzplanung steigt der jährliche Amortisationsbedarf von rund CHF 1 Mio. im Jahr 2025 auf CHF 2.9 Mio. im Jahr 2032.


Finanzaufwand

Der Finanzaufwand beträgt rund 304 TCHF.


Aufgrund der Verzögerung des Bauprojekts Wehrli und der hohen Steuereinnahmen musste im laufenden Jahr weniger rasch zusätzliches Fremdkapital aufgenommen werden als ursprünglich vorgesehen. Dadurch fällt auch die Zinsbelastung zunächst tiefer aus.


Mit der hohen Investitionstätigkeit der kommenden Jahre wird jedoch eine erhebliche Fremdfinanzierung notwendig sein. Die Entwicklung der Finanzierungskosten bleibt deshalb ein wichtiger Bestandteil der Finanzplanung.

Transferaufwand, Finanz- und Lastenausgleich

Der Transferaufwand beträgt CHF 4,.3 Mio. und liegt damit unter dem Budget 2026. Dieser Kostenblock setzt sich insbesondere wie folgt zusammen:

  • Beiträge an den kantonalen Finanzausgleich: CHF 3.2 Mio. 
  • Steuerbezugskosten an die Gemeinden: CHF 0.5 Mio. 
  • Beitrag der Primarschulgemeinde an das Bad Egelsee: 150 TCHF 
  • Schulgemeindebeiträge an Zahnbehandlungskosten und Reihenuntersuchungen: CHF 0.2 Mio. 
  • Unterstützungsbeiträge an gemeinnützige Institutionen wie die Stiftung Büecherbrugg, die Offene Jugendarbeit Kreuzlingen sowie die Kreuzlinger Museen

Die tiefere Belastung beim kantonalen Finanzausgleich ist vor allem auf die grossmehrheitlich gestiegene Steuerkraft der anderen Schulgemeinden, teilweise begünstigt durch Nachholeffekte aus dem Abbau von Veranlagungsrückständen, zurückzuführen.

Die Entwicklung bleibt dennoch anspruchsvoll zu prognostizieren, da die Berechnung von verschiedenen Faktoren abhängt, insbesondere von der Steuerkraft, der Entwicklung der Schülerzahlen, der Teuerung sowie den Normkosten.


Durchlaufende Beiträge

Interne Verrechnungen sind nicht ergebniswirksam. Sie werden durch die entsprechende Position auf der Ertragsseite ausgeglichen.

Betrieblicher Ertrag


Steuern

Der Steuerfuss der Primarschulgemeinde bleibt unverändert bei 50%.


Die Steuereinnahmen entwickeln sich weiterhin erfreulich. Bereits die Jahresrechnung 2025 fiel damals höher aus als budgetiert, und auch für das laufende Jahr 2026 weist die Hochrechnung der Stadt Kreuzlingen höhere Erträge als im Budget der Primarschule vorgesehen aus.

Für 2027 werden die direkten Steuern mit CHF 32.5 Mio. budgetiert. Damit liegen sie rund CHF 1.7 Mio. bzw. 5.4% über dem Vorjahresbudget. Dabei steigen sowohl die Erträge des laufenden Rechnungsjahres als auch die Nachträge aus früheren Jahren. Neben den weiterhin bestehenden Nachholeffekten aus dem Abbau der Veranlagungsrückstände geht die Stadt Kreuzlingen inzwischen auch von einem nachhaltigen Anstieg der Steuerkraft aus.

Entwicklung der direkten Steuern

Die Aufteilung nach Steuerpflichtigen zeigt, dass der budgetierte Mehrertrag nahezu vollständig auf die natürlichen Personen entfällt. Die Steuern der juristischen Personen werden mit rund CHF 3.6 Mio. praktisch auf Vorjahresniveau veranschlagt.

Aufteilung nach Steuerpflichtigen

Entgelte, Rückerstattungen

Für das Jahr 2027 sind Entgelte in Höhe von CHF 1.8 Mio. budgetiert, was einer Zunahme von CHF 0.1 Mio. gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die hohe Auslastung der Tagesbetreuung wirkt sich weiterhin auf die Entgelte aus. Besonders das Mittagsmodul verzeichnet eine anhaltend hohe Nachfrage. Rund 30% der Primarschulkinder nutzen inzwischen ein oder mehrere Betreuungsangebote.


Liegenschaftserträge

Der Liegenschaftsertrag beläuft sich im Jahr 2027 auf 91 TCHF. Darin enthalten sind die Einnahmen aus der Vermietung von Räumlichkeiten und Infrastruktur an die neue Eigentümerschaft der Schulzahnklinik sowie die Erträge aus den Hauswart-Dienstwohnungen Seetal und Wehrli.

Transfererträge

Die Transfererträge belaufen sich auf CHF 3.6 Mio. und bleiben gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Sie umfassen insbesondere die Grundstückgewinnsteuern, den Beitrag der Stadt an den Betrieb der Tagesbetreuung sowie die kantonalen Beiträge für integrative Beschulungen und die vorschulische Sprachförderung.

Für 2027 sind CHF 1.5 Mio. Grundstückgewinnsteuern, 790 TCHF Kantonsbeiträge für die integrative Beschulung auf Primarstufe, 196 TCHF für den Kindergarten sowie 150 TCHF für die vorschulische Sprachförderung budgetiert.

Bei der Beschulung der Kinder aus dem Bundesasylzentrum reduziert sich der kantonale Beitrag infolge der voraussichtlichen Reduktion von drei auf zwei Klassen ab Mitte 2027.


Durchlaufende Beiträge

Interne Verrechnungen sind nicht ergebniswirksam. Sie werden durch die entsprechende Position auf der Aufwandseite ausgeglichen.